Mai 18, 2018

Herzallgäuerliebste Blog-Pause | Zeit zum durchschnaufen


Das 1. Halbjahr schon fast geschafft


Meine lieben LeserInnen und Leser,

kaum zu glauben, aber schon bald ist bereits wieder ein halbes Jahr vorbei und man fragt sich schon, wo die Zeit nur bleibt? 
Manchmal hat man das Gefühl, man dreht sich in einem Hamsterrad, hangelt sich so von Wochenende zu Wochenende und denkt 24 Stunden am Tag wären nicht genug.

Auf dem Weg zum Imberger Horn mit Blick hinab auf Bad Hindelang 

Noch ein Grund mehr, eine kleine "Kreativ-Pause" einzulegen und durchzuatmen. Wie Ihr vielleicht bemerkt habt, blogge ich seit diesem Jahr weniger - aber nicht mit weniger Herzblut. Es ist mir vielmehr wichtig, dass die Beiträge, die ich verfasse auch tatsächlich von Euch gelesen werden, denn sonst würde sich die Zeit und die viele Arbeit dafür nicht wirklich lohnen. Ich freue mich immer wieder über Euer tolles Feedback, die lieben Nachrichten und Bilder, die mich erreichen und mich außerdem weiter motivieren, damit weiterzumachen, was ich so sehr mag: Für Euch meine schöne Heimat erkunden und dies dann mit Bildern in einen Blog-Beitrag zu packen und Euch zu zeigen. 

Viele neue Bekanntschaften habe ich seit Beginn meines "Blog-Works" gemacht und bin um jede dankbar. Es ist spannend, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, sich auszutauschen, Erfahrungen zu sammeln und so vielleicht auch eingetretene Pfade zu verlassen (obwohl ich ja ein mega-krasses "Gewohnheit-Tier" bin und von Veränderung nicht allzu viel halte, so hat mich das Hobby "bloggen" motiviert und inspiriert, mich für Neues zu öffnen, neugierig zu bleiben und den Blickwinkel zu verändern). 

Doch nun ist es Zeit für eine Pause - in der ich neue Kraft schöpfen, neue Energie auftanken und ich selbst zur Ruhe kommen kann. Daher hoffe ich sehr, dass auch Ihr diese Pause für Euch nutzt - vielleicht gehts ja in den Urlaub oder Ihr stöbert mal in meiner "Ausflugs-Rubrik" KLICK, wohin der nächste Trip gehen könnte oder lasst es Euch einfach so richtig gutgehn. 

Bis Bald und Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Mai 09, 2018

Mit Herzblut Backen und Schenken | Himbeer-Sekt-Törtchen zum Muttertag..


...und ein weiterer Gastblogbeitrag aus der ZweiSchwestern-Backstube!

Am 13. Mai ist Muttertag - und wie jedes Jahr machen wir uns Gedanken, wie wir unsere lieben Mütter zu diesem Ehrentag überraschen und verwöhnen können.
Danke sagen wir ja öfter, aber wenn es schon einen Tag für Mütter gibt, dann sollten wir diesen auch feiern und unseren Mamas für all das danken, was sie uns das ganze Jahr hindurch geben. Ein wundervolles Gefühl, wenn man weiß "Mama ist immer für mich da!".

Selbstgemachtes liegt ja nach wie vor noch sehr im Trend (sehr zu meiner Freude!) und dabei spielt es keine Rolle, ob genäht, gehäkelt, gebastelt, gemalt oder.... worum es im heutigen Blogpost geht: GEBACKEN!

Ich freue mich daher sehr, dass ich vor der herzallgäuerliebsten Blog-Pause die ZweiSchwestern Moni und Elisabeth noch einmal mit einem feinen Rezept zum Muttertag als Gastblogger gewinnen konnte. 

Da Liebe bekanntlicherweise durch den Magen geht und Mamas gerne mit süßen Gaumen-Freuden verwöhnt werden, gibt es heute das brandaktuelle Rezept der beiden Schwestern, das zudem auch in der aktuellen Ausgabe von "Die Allgäuerin" zu finden ist und nun - auch hier im herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog *freufreu* :).

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Ihr Lieben, 

...so kurz vor dem Muttertag machen wir ganz frech nochmal eine kurze Stippvisite bei unserer lieben Saskia - und natürlich wird zum Muttertag bei uns wieder fleissig gebacken - habt ihr auf unserem Blog schon das Muttertags-Rezept für ein leckeres Himbeer-Sekt-Törtchen entdeckt? (https://www.zweischwestern.net/rezept-i-muttertags-torte-mit-sekt-und-himbeeren/) 

Zum Rezept gibt es diesmal übrigens auch eine Druckvorlage für hübsche Tortenstecker dazu - mit der könnt ihr ganz einfach Eurem Danke an die Mama einen ganz besonderen Touch geben. 


Es ist wirklich Wahnsinn, wie gerade die Natur richtig loslegt und innerhalb von wenigen Wochen alles sprießt und blüht. Vielleicht möchtet ihr das Törtchen statt mit Rosen einfach auch mit einem herrlich blühenden Apfel- oder Kirschzweig verzieren? Oder mit Vergissmeinnicht oder Gänseblümchen von der Bio-Wiese nebenan?  Wusstet ihr, dass diese sogar essbar sind?

Oh, jetzt haben wir uns gar nicht vorgestellt, aber ihr herzallgäuerliebsten Leser kennt uns sicher mittlerweile schon :) -  
Wir, Elisabeth und Moni sind die zweiSchwestern die eine Leidenschaft für süßes Gebäck haben. In unserer Backstube kannst du ganz besondere Backkurse zu unterschiedlichen Themen buchen. Im Mai zum Beispiel backen wir mit Euch lauter kleines Glück backen (Saskia hat über diesen Kurs vor kurzem schon mal einen zuckersüßen Beitrag verfasst - lieben Dank - KLICK)
In diesem Kurs geht es vor allem ums ausprobieren, es gibt unterschiedliche Cupcakes mit verschiedenen Toppings, Tartes und superschokoladige Kekse, die in unterschiedlichster Art und Weise verziert werden. Oder wie wäre es mit Oma’s Schätzchen? Unser Backkurs, in dem wir die leckersten Familienrezepte verraten - freut euch auf einen Nachmittag mit Rhabarber, Erdbeeren, Streusel und unsere Familienbackgeheimnisse. 


Auch wenn der Frühling gerade erst angefangen hat, werden wir in den nächsten Wochen auch schon die Herbstkurse online stellen - wir haben wirklich Tolles mit Euch vor und sind schon ganz aufgeregt. Apropos aufgeregt - ihr findet uns in der aktuellen Ausgabe der Allgäuerin, dort verraten wir euch übrigens, was ihr aus dem gleichen Grundteig des Muttertags-Törtchens noch zaubern könnt! Schaut doch mal bei uns vorbei - wir freuen uns riesig auf Euch und wünschen euch einen ganz wunderschönen Frühling!

Lasst es euch gut gehen! 

Liebe Grüße
Eure ZweiSchwestern - Moni + Elisabeth



Rezept: 

Muttertags-Torte mit Himbeeren und Sekt 
(Durchmesser 16 cm Springform)

Teig:
3 Eier
150 g Mehl
150 g Zucker
150 g Butter
1,5 TL Backpulver
1 Prise Salz, Innere ½ Vanilleschote

Füllung:
5 Blatt Gelatine
1 kleines Fläschchen Sekt
250 g Quark (40%)
250 g Sahne
60 g Zucker
125 g Himbeerpüree

Verzierung
150 g Sahne
1 EL Zucker
Goldstaub (essbar), 1 Schale frische Himbeeren, eine Rose (ungespritzt)



So geht‘s
Für den Rührteig das Mehl in eine Rührschüssel gebe, Backpulver, Salz und den Zucker hinzugeben und mischen. Butter und die Eier, sowie Vanilleschote zugeben. Alles mit dem Handrührgerät verrühren. Eine kleine Springform (16 cm Durchmesser) ausfetten, den Boden mit Backpapier belegen und den Teig hineingeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 175°C (Ober- Unterhitze) ca. 50 Minuten backen. Ggf. Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen aus dem Backrohr nehmen und erkalten lassen. Danach waagrecht in 3 gleichmäßige Böden schneiden.

Für die Füllung Gelatine in Sekt einweichen. Die Sahne steif schlagen und beiseite stellen.
Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Das Himbeerpüree mit 2 EL Sekt verrühren.

Quark in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker verrühren. Gelatine ausdrücken und in einem Topf erhitzen, bis sie sich gelöst hat, sofort unter ständigem Rühren unter die Quarkmasse arbeiten. Hier schnell vorgehen, damit die Gelatine keine Klümpchen bildet. Zuletzt die Sahne unterheben.

2 EL des Himbeerpüree, sowie 3 EL der Quarkcreme auf die Seite stellen, diese werden später wieder gebraucht.

Die Ombre-Schichten werden nun gemischt. Dazu für die dunkelste Schicht 150g der Quarkcreme unter das Himbeerpüree rühren. Die restliche Quarkcreme mit den 2 EL Himbeerpüree vermischen.
Den ersten Boden auf eine Tortenplatte legen, mit 2 EL Sekt tränken und eine Springform eng darum legen. Die dunkelste Himbeercreme darauf streichen, den nächsten Boden auflegen und wieder mit dem 2 EL Sekt tränken.
Nun die helle Himbeercreme darüber geben, den letzten Boden auflegen und wieder mit 2 EL Sekt tränken. Zuletzt die 3 EL Quarkcreme auf den obersten Boden streichen und die Torte in die Kühlung geben.
Sie sollte einige Stunden, am Besten über Nacht kühlen.

Für die Verzierung der Torte, 150ml Sahne in einer hohen Rührschüssel steif schlagen und den Zucker unter rühren. Die Torte damit rundum einstreichen.

Zuletzt die Torte mit Goldpuder verzieen. Dazu einen Pinsel in den Goldpuder tauchen und durch Pusten von unten die Torte im Ombre-Look verzieren.
Großzügig mit Himbeeren und Rosen belegen und wenn gewünscht, mit dem Tortensticker verzieren.

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Vielen Dank für dieses leckere und feine Rezept liebe Elisabeth, liebe Moni - ich bin mir ganz sicher, dass sich jede Mama darüber freuen wird. 
Und ich freue mich schon jetzt über eine weitere kulinarische Köstlichkeit aus der ZweiSchwestern-Backstube *yummi*. Und wer einen Kurs bei den beiden Schwestern besuchen möchte, dem kann ich dieses wärmstens ans Herz legen - es macht super viel Spaß, mit den beiden zu backen und kleine Köstlichkeiten zu zaubern :).

Euch, meinen lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser wünsche ich gutes Gelingen und viel Freude beim Überraschen! :)

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Mai 07, 2018

Familienausflug an den Alpsee...


.... in Hohenschwangau!


Meine lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser!

Obwohl ich manchmal das Gefühl habe, dass das Allgäu, durch die vielen Medien-Kanäle, die uns derzeit überall begleiten, irgendwie immer kleiner und überschaubarer wird, bin ich sehr froh darüber, dass es immer noch viele viele schöne Plätze gibt, die ich selbst noch nicht gesehen und entdeckt habe. 



Dass wir im Allgäu sogar 2 Alpseen haben, habe ich erst vor Kurzem durch einen Post auf Instagram erfahren... man denkt, ist doch kaum möglich: Als Allgäuerin sollte man sich doch in der Heimat auskennen oder nicht? Aber vielleicht ist dem daran geschuldet, dass ich 

a) ja noch nicht immer in den Allgäuer Bergen unterwegs war (das ist wirklich kaum zu glauben)
                                                                     
 und 

b) ich ja eigentlich meistens im Oberallgäu unterwegs bin.

Aber, es zeigt sich mal wieder, dass es sich lohnt, die Fühler auch mal in andere Regionen auszustrecken, sich inspirieren zu lassen und Neues zu entdecken. 

Und so habe auch ich Instagram für mich als "Info-Quelle" genutzt und bin einem Tipp gefolgt.

Mit einer befreundeten Familie ging´s nun also los Richtung Hohenschwangau und ich muss gestehen, dass wir da eine halbe Stunde im Stau stehen, da der Parkplatz für die Königsschlösser genau in derselben Richtung liegen, wie die zum Alpsee, hätte ich so gar nicht erwartet. Man braucht also schon ein bisschen Geduld, um endlich einen Parkplatz zu bekommen. Und wohin man sieht: Besucher an Maß, die sich in einer mega-langen Schlange für die Tickets zu den Königsschlössern anstellen - ja ist das zu fassen! 


Nun ja: Unser "Kini" wusste halt schon damals, 
wo es schön ist! *zwinker*.



Hier schön im Bild zu sehen: Der Blütenpollen-Teppich, der mit kräftigem Wind ans Ufer gespült wird
Der Parkplatz liegt unmittelbar neben dem Alpsee, der in einem traumhaft schönen Rundweg in ca. 1 Stunden (für Schnell-Läufer), 1,5 Stunden (für Bänkle-Hocker) und 2 Stunden (für Familien mit Kleinkinder, die gerne selbst laufen und Genießer) umlaufen werden kann. 

Die meisten Besucher (darunter unsere Königsschlösser-Liebhaber aus Japan) schauen sich gerne den Alpsee an, aber ich hatte schon so das Gefühl, dass es die meisten grade mal bis zum Tretboot-Verleih schaffen (ca. 75 m - und dabei gar nicht wissen, was ihnen dabei entgeht).


Ohne Berge im Hintergrund könnte man grad denken, man ist in der Karibik oder nicht? :)

Umso weiter wir am Ufer entlang liefen, umso weniger Leute begegneten uns... die anfänglichen Menschen-Massen hatten uns schon etwas abgeschreckt, aber schon bald merkten wir, dass auch hier sich wohl die "Sproi vom Weizen" trennt. Und so konnten wir eine herrliche Idylle, sattgrüne Natur und ein phänomenales Farbspiel auf dem Wasser genießen - einfach wundervoll.

Und wie es immer so bei meinen Ausflügen ist, dreh ich mich gerne immer wieder mal um und werfe einen Blick zurück. 



Hier auf das Schloß Neuschwanstein (dem Märchenschloss von König Ludwig II. und mit 1,4 Mio. Besucher jährlich das meistbesuchte Schloß in Europa) 


oder das Schloß Hohenschwangau (1832 - 1836 ließ Kronprinz Maximilian von Bayern die verfallene Burg Schwanstein im neugotischen Stil wieder aufbauen. Hier verlebte König Ludwig II. nicht nur seine Jugend, dieses Schloss diente ihm als Sommerresidenz bis zu seinem Tod 1886.)



Einen wunderschönen Ausblick, den man 
rund um das Alpsee-Ufer 
genießen kann - einfach fantastisch!

Allgäu-Idylle
Auch die Mädels herzen dieses wundervolle Fleckchen Erde
Das Wasser glasklar, nur leider von den unfassbar vielen Pollenschwärmen etwas getrübt, lässt einen meinen, man wäre in der Karibik.


Der Weg führt über gut befestigte Wege, ein paar wenigen Stufen und auch "Gitter-Rost"-Stegen ganz entspannt und ohne große Anstrengung um den See. Hier und da finden sich Ruhe-Bänke, die zum Verweilen und Genießen einladen und manch einer streckt auch mal seine Zehen in das noch etwas frische Wasser hinein.





Im Sommer kann man dort am angelegten Badestrand sogar schwimmen, auch dies soll - wie man mir sagte - ein Genuss sein. 

Stehen bleiben - innehalten.... Kraft schöpfen!


Am Wegesrand fanden sich zig dutzende Maiglöckchen, die allerdings erst noch am Aufblühen sind, d. h. wenn Ihr Euch beeilt, könnt Ihr sie auf Eurem Rundweg knipsen, riechen, oder einfach nur daran erfreuen :-).


Als wir am Parkplatz zurück waren, bemerkten wir erst, dass wir nun knapp 2 Stunden unterwegs waren und es war super kurzweilig und richtig schön. Von der kleinsten Maus, die bald 3 Jahre alt wird, bis zu den großen Pubertieren, die bald 14 und 15 Jahre alt werden, hatten wirklich alle Kids und natürlich auch wir "Großen" unseren Spaß. Zwischendurch mal eine Trink- und Motivations-Gummibärchen-Pause, das muss einfach sein. 


Und so machten wir uns wieder auf den Rückweg... hindurch durch die "Besucher-Ströme", vorbei an Souvenirs-Shops und Pferde-Kutschen, die die Besucher (die paar Meter) zu den Schlössern kutschierten. Also hierzu vielleicht noch ein paar Worte: 

So schön es auch sein mag, mit einer Pferde-Kutsche zu fahren, so kann ich mir nicht vorstellen, dass es für die Tiere angenehm ist, den ganzen Tag da zu stehen, und Bergab und Bergauf zu fahren.... die Wege zu den Schlössern sind nicht weit und kann man sehr gut laufen (was zudem ja auch noch gesund sein soll *zwinker*). 

In diesem Sinne: Vielleicht besucht ja auch Ihr bald einmal den wunderschönen Alpsee und genießt das, was unser Kini schon damals tat...

P.S.: Und wer sich wundert, warum mein Herzallgäuerliebstes Label auf den Bildern fehlt: Mein Bildbearbeitungsprogramme streikt und auch Gimp ist grade nicht "my friend" (aargh). Nun ja, auch das bekommen wir hoffentlich wieder in´ Griff ;-). 

Kommt gut in die neue Woche Ihr Lieben!

Herzallgäuerliebste Grüße


Eure Saskia
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April 24, 2018

Zu Gast in der ZweiSchwestern-Backstube | kleines Glück...

....und ich durfte mit dabei sein!


Meine lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser, 

manche kochen, manche backen lieber! Was bei mir zutrifft kann ich im Moment gar nicht so recht sagen, denn gerade wenn man Kinder hat, stellt einen der tägliche Speiseplan vor eine größere Herausforderung. Am liebsten essen sie, was sie kennen, neues wird erstmal misstrauisch beäugt und kritisiert und wenns tatsächlich mal schmecken sollten, nicht gleich sofort zugegeben, damit es nicht eins der Lieblingsgerichte ersetzt *lach*. 
Aber wenn ich Gäste bekomme, koche ich schon gerne mal auf - und vor allem: Meistens etwas, das ich noch nie zuvor gemacht habe, denn dann weiß ich: Es gelingt! Klingt seltsam? Ist aber so, da ich mich dabei dann genau an das Rezept halte, hochkonzentriert bin, weil ich meinen Gästen ja was feines kredenzen möchte *zwinker*. 

Beim Backen ist es so, dass ich mich - gerade in meiner Elternzeit - gern mit Freundinnen zum Kaffeeklatsch getroffen habe, während unsere Zwerge miteinander gespielt haben. In dieser Zeit habe ich doch recht oft gebacken und manchmal echt riesige Torten sogar, die (meistens) richtig gut gelungen sind. Heute frage ich mich schon, wie ich damals solch riesigen Tortenstücke überhaupt hinuntergekommen habe. Denn gerade Torten sind ja auch recht kalorienreich und bei dieser Größe einfach ganz schön üppig (und "eigentlich" hätte man dann gar kein Abendessen mehr gebraucht *lach*)

Wow, was für eine Zeit - für mich hier und heute unvorstellbar! Mittlerweile geht der Trend ja eindeutig zu kleinen Back-Variationen, wie z. B. Cupcakes, Tartes, Cakepops, Mini-Guglhupf und kleinen, aber feinen Mini-Törtchen.... es gibt unzählige Köstlichkeiten, die sich oft schon ohne großen Aufwand zaubern lassen.


Und genau ums Backen geht es in meinem heutigen Blogpost:

Die ZweiSchwestern Elisabeth und Moni haben mich zu einem ihrer Backkurse eingeladen und ich habe mich RIESIG darüber gefreut. 

Sie waren ja bereits bei mir im herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog zu Gast - das erste Mal im November mit den leckeren Kürbis-Apfel-Schnecken, im Adventskalender für eine Verlosung und mit einem feinen Rezept zu Ostern

Ich habe mich deshalb so sehr gefreut, da ich die beiden endlich einmal persönlich kennenlernen und bei ihrem Backkurs über die Schulter schauen durfte - das war einfach toll! An diesem Abend haben wir "kleines Glück" gebacken und ich sage Euch...... 

LECKER LECKER LECKER!

In einem tollen Küchenstudio in unserer schönen Allgäu-Metropole Kempten wurde ich herzlich mit den anderen Teilnehmerinnen empfangen und dann 
gab´s erstmal einen Begrüßungs-Trunk und eine paar einführende Worte der beiden Gastgeberinnen. 

Schon bald ging es aber 

AN DIE SCHÜRZEN - FERTIG - LOS!



Zunächst gab es einige Instruktionen über den Ablauf des Abends und welche Vorgehensweise zu beachten ist, sodann ging es dann auch sogleich in 2er-Teams hochmotiviert ans Werk. 


Während sich die einen an die kleinen Cupcakes wagten, ging es bei den anderen Teams an die Cakepops und die kleinen Tartes. Es wurde fleißig abgewogen, vermischt, hinzugegeben und gerührt.


Habt Ihr schon mal selber Karamell gemacht? Das ist gar nicht so schwer und schon bald steigt uns der Duft von feinem Karamell in die Nase... mmmhhh, da kann man sich das Naschen nur schwer verkneifen *lach*. 


Unter der Anleitung von Moni und Elisabeth sind die fleißigen Bäckerinnen emsig am Werk und schon bald können die ersten abgefüllten Bleche in den Backofen geschoben werden. Mmmmhhhh, wie herrlich das duftet... 
So mancher Passant blieb neugierig am Schaufenster hängen und streckte seine Nase in die Tür... schön, wie schnell man jemandem ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann :).


Das i-Tüpfelchen auf den kleinen "Glücks-Variationen" bildet das sog. "Topping". Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und Moni zeigt, wie man z. B. ein leckeres Marshmallow-Topping oder ein Frucht-Topping macht. So manche Tipps und Tricks helfen, damit das Topping auch wirklich gelingt.

Oft sind es nur Kleinigkeiten, die zu einem hervorragenden Ergebnis führen


Das Ambiente in der ZweiSchwestern-Backstube ist sehr gemütlich, stillvoll und man fühlt sich sofort sehr wohl. Da macht das Backen richtig Spaß.

Doch zurück zu unseren Cupcakes.... 


Neben einem feinen Topping gehört auch eine hübsche Verzierung mit dazu, denn wie Ihr alle wisst: Das Auge isst mit *zwinker* :). Hier zeigt Moni gerade, wie man mit geschältem Rhabarber, der zuvor leicht gezuckert im Backofen erwärmt und karamellisiert wurde, wie man daraus hübsche Röschen für die kleinen Leckereien macht. Gewusst wie!


Nun kommt noch der letzte Feinschliff, bevor alles in den Kühlschrank kommt. Und dann, wenn die Küche wieder sauber ist, alle Töpfe wieder an ihrem Platz, und die Kochlöffel in der Schublade, nach einer kleinen Weile... 


... sind sie fertig! Leckere Cakepops,Cupcakes.....

Da möchte man doch am liebsten sofort reinbeissen oder nicht?


Am Ende dieses wunderbaren Backkurses bestaunen alle Kursteilnehmerinnen die kleinen Köstlichkeiten und das tolle: Jeder darf sich eine Box nach Lust und Laune füllen und mit nach Hause nehmen, so wie die Rezepte, die von Elisabeth und Moni liebevoll zusammengestellt wurden und garantiert Lust machen, sie zuhause nachzubacken.


Zum Schluss gibt's natürlich noch ein "herzallgäuerliebstes ZweiSchwestern-Foto".... :) - es hat mir so so viel Spaß gemacht und ich möchte mich nochmals ganz herzlich bei Euch beiden liebe Elisabeth, liebe Moni für den wundervollen, lehrreichen, leckeren und spaßigen Abend bedanken - schön, Euch kennengelernt zu haben!

Und wer nun Lust bekommen hat, auch mal so einen tollen und einzigartigen Backkurs im Allgäu bei den ZweiSchwestern zu machen, der klickt sich weitere Infos einfach auf die Homepage *KLICK* und lässt sich dabei inspirieren! Übrigens auch eine tolle Geschenk-Idee für alle Backbegeisterten unter Euch und alle, die backen lernen oder einfach mehr darüber erfahren möchten.

Ein leckeres Rezept zum Muttertag findet Ihr übrigens gerade in der aktuellen Ausgabe von "Die Allgäuerin". Lasst Euch überraschen!

Und schon bald werden die beiden wieder bei mir im herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog mit einem weiteren leckeren Back-Rezept zu Gast sein - ich freu mich schon sehr darauf und das könnt Ihr Euch auch.

Habt einen schönen Tag und lasst Euch inspirieren!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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April 16, 2018

Frühling am Königssee | Gastblog-Beitrag


Meine lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser,

der Frühling ist da, wir spüren ihn auf unserer Haut, genießen die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen und hier im Allgäu kann man förmlich zusehen, wie sich der Schnee immer ein Stückchen weiter in Richtung Berggipfel zurückzieht. Die Natur nimmt richtig Fahrt auf und lässt Bäume und Wiesen wieder grün und bunt werden. 
Eine der schönsten Jahreszeiten hat nun endlich begonnen - bei uns im Allgäu - aber natürlich nicht nur hier, sondern auch am schönen Königssee.

Heute habe ich Oli, 15 Jahre alt und kommt aus dem Hunsrück - einen jungen und motivierten Fotografen - als Gastblogger im herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog zu Gast, der hier nun seinen ersten Beitrag schreibt und Euch den "Frühling am Königssee" mitgebracht hat. 
Ich freue mich sehr, dass Oli mich angeschrieben hat und wünsche Euch nun viel Spaß mit seinem Beitrag und seinen Bildern. Denn der herzallgäuerliebste Allgäu-Blog sieht gerne auch mal über den "Tellerrand" (das Allgäu) hinaus ;-).

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Frühling am Königssee

Hallo liebe Herzallgäuerliebst-Leserinnen und Leser. Ich bin Oli und ich habe das Glück, hier auf dem Blog einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen. Viel Spaß beim lesen :D Wenn ihr mehr von mir lesen wollt, dann könnt ihr gerne mal auf meinem Blog blumfotografie.de vorbeischauen!

Ich habe die Zeit genutzt und bin in den ersten Frühlingstagen in die Berge gefahren. Genauer gesagt zum Königssee, der wahrscheinlich den meisten von Euch bekannt ist. Dort sind wir ein bisschen gewandert und davon wollte ich Euch erzählen.

Am ersten Tag waren wir noch am Hochkönig beim Skifahren. Dort war das Wetter nicht gut. Es schneite zwar, aber im Tal war es den ganzen Tag verregnet. Als wir am nächsten Tag aufstanden, sah ich schon vom Bett aus, dass es ein perfekter Tag werden würde.

Ich beeilte mich daher extra und rannte schon fast zum Frühstück, wo wir uns dann besprachen, was wir an diesem Tag machen würden. Da wir abends noch nach Salzburg wollten kam sehr schnell die Idee mit dem Königssee auf. Dort waren wir schon oft im Sommer. Und es war immer traumhaft. 

Ich hatte Ferien und es war eigentlich nicht geplant, dass wir in die Berge fahren würden. Deshalb freute ich mich noch mehr auf die wenigen Tage, die wir sowieso schon hatten. Die Sonne schien, es waren schon um die 15 Grad und es waren - sehr zu meiner Überraschung- nur wenige Leute am Königssee unterwegs. Im Sommer war es dort meistens immer überfüllt. 

Schon auf dem Weg dorthin hatten wir immer den Watzmann vor Augen, der mit Schnee noch mächtiger wirkte. Unten im Tal sah es schon richtig frühlingshaft aus. Die Wiesen waren grün und wir konnten auch schon die ersten Blumen finden :D.



Wir kauften uns also die Tickets und nahmen das erste Boot bis nach St. Bartholomäe. Ich muss zugeben, dass ich die Bootsfahrt ein bisschen langweilig fande. Zum einen, weil das Boot so langsam fuhr und zum anderen, weil ich die Berge zwar sehen konnte, aber nicht nicht klettern oder wandern konnte :D 

Auf dem Boot gab es aber jemanden, der uns etwas über die Landschaft usw. erzählt hat. Das finde ich schon spannender. Wir hielten auch an, um mithilfe einer Trompete das Echo zu hören, das es beim Königssee zu hören gibt.

Nach ein paar Minuten hatten wir die erste Sicht auf die Watzmann Ostwand, auf der manchmal sogar ein paar kleine Lawinen abgingen. Das war echt gruselig, als es plötzlich so laut donnerte. Ich dachte manchmal, dass ein Gewitter aufgezogen war.



Als wir ankamen, gingen wir sofort nach links, wo ein kleiner Weg direkt am Ufer war. Es war wie im Paradies :D Manchmal kamen uns sogar noch ein paar Skifahrer entgegen. Wo die wohl hin wollten ?! Ich weiß es nicht. 

Wir gingen ein kleines Stückchen am Ufer entlang. Dort waren auch noch viele Touristen, die Fotos von sich machten. Der Pfad ging aber schnell in einen Wald rein, der sehr schön war. Man hat manchmal durch die Bäume noch den Schnee der Watzmann-Ostwand gesehen. 




Wir sahen auch sehr viele Blumen. Die gibt es hier bei uns im Hunsrück gar nicht. 





Als der Wald langsam hinter uns war, kamen wir an einen Platz, wo ich für immer bleiben würde. Das Gras war ein bisschen trocken und sah braun aus. Aber es war schön. Zwischendurch standen noch ein paar Bäume im Weg und am Ufer lag ein großer Baumstamm.



Dort saßen wir uns hin und konnten ein bisschen das schöne Wasser und die Aussicht genießen. Wir sahen direkt auf einen Berg, bei dem man den Gipfel sehen konnte, der noch voller Schnee war. Leider sahen wir keine Fische. Eigentlich haben wir im Sommer immer sehr viele kleine Fische gesehen. Es war bestimmt noch ein bisschen zu kalt :D

Wie ist es bei dir? Warst du schonmal beim Königssee? Und hast du die schönen Tage auch ausgenutzt? Das würde mich interessieren.

Es hat mir sehr viel Spaß gemacht diesen Beitrag zu schreiben. Ich wünsche euch eine schöne Woche. Liebe Grüße 


Oli :D

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Vielen Dank für Deinen schönen Beitrag und die Bilder lieber Oli. Es ist schön zu sehen, dass auch ganz junge "Schreiber" Ihren Weg in die Blogger-Welt finden, um die Schönheiten unserer Natur aufzuzeigen, die man so manchmal ganz anders wahrnimmt, als wenn man nur daran vorbeigeht und sich keine Gedanken darüber macht. Egal wo, in den Bergen ist's einfach immer schön :).

Du hast auch Lust, einen Gastblog-Beitrag rund um das Thema "Bergwelt" hier auf Herzallgäuerliebst zu schreiben? Dann trau Dich, schreib mich an und erzähl mir von Deiner Idee. Ob Abenteuer, Sport, Ausflugstipps, Kulinarische Bergwelt, Hüttenzauber, ... ich freu mich drauf! :)

Herzallgäuerliebste Grüße 

Eure Saskia

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April 08, 2018

5 Jahre Herzallgäuerliebst | 5 Gewinner | Gedanken zum Frühling


Meine lieben Herzallgäuerliebst-LeserInnen und Leser,

der Frühling hat nun endlich Einzug erhalten und die warmen Sonnenstrahlen verwöhnen "Körper & Geist". Man konnte es ja schon beinahe gar nicht mehr erwarten und nun können wir uns freuen, denn alles beginnt wieder zu wachsen, zu blühen - die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und alles explodiert regelrecht. 



Der Schnee zieht sich langsam aber sicher in die Berge zurück und gibt dem Alpsommer die Flächen frei. Diese Übergangszeit finde ich sehr reizvoll und ich mag es, zuzusehen, wie der Sommer Stück für Stück näher kommt. 

Endlich wieder raus in die Natur, ohne sich dick einpacken zu müssen. Rauf auf´s Rad, rein in die Wander-Schuhe, Eis an der Sonne genießen, Seele baumeln lassen - ist das nicht herrlich?

Jedes Jahr verzaubert uns der Frühling auf´s Neue und ich bin froh, dass man davon nie genug bekommen kann. Es ist das, was uns antreibt, neu motiviert und außerdem auch inspiriert. Jedes Jahr warten neue Herausforderungen auf uns - sei es im beruflichen, sportlichen oder privaten Bereich - das Leben hält für uns viele Überraschungen bereit und wir sollten sie annehmen, wie sie kommen, denn ändern können wir es meistens eh nicht. 



Ich habe mich bereits im vergangenen Jahr sehr entschleunigt, um nun wirklich auch "die ZEIT" in vollen Zügen genießen zu können. Bislang war ich meist durchgetaktet, hatte viele Termine und nicht nur meine eigenen, sondern ja auch die meiner Familie. So blieb kaum Zeit für Spontanität - dieses "einfach mal machen" habe ich dabei sehr vermisst. Und daher freue ich mich wirklich sehr, dass ich diese Zeit nun wieder gefunden habe. Es liegt an uns selbst, was uns wichtig ist. Muss man wirklich überall "dabei sein"? Etwas "nacheifern", nur um den Anschluss nicht zu verlieren und dabei vielleicht sogar völlig aus dem eigenen Takt zu kommen, anstatt nach seinem eigenen Lebensrhythmus zu leben?

Ich denke, man sollte ab und an ganz tief in sich hineinhören um zu sehen, ob es uns damit, wie wir gerade leben, auch wirklich gut geht? Möchte ich das so beibehalten, oder kann das weg? Was erwarte ich - von mir selbst - oder gar von anderen? Ich kann nur soviel verraten: Umso weniger wir erwarten, umso weniger werden wir enttäuscht. Aber für das, was einem wichtig ist, sollte man sich unbedingt einsetzen und dafür kämpfen. 

Denn es ist DEIN LEBEN und Du hast nur eins! 


Mit diesen Gedanken möchte ich die neue Jahreszeit auch in meinem Herzallgäuerliebsten Allgäu-Blog einläuten und die Gewinner meines Gewinnspieles für die 5 selbstgemachten Schlüsselanhänger bekanntgeben.

Je einen von 5 herzallgäuerliebsten Schlüsselanhänger haben gewonnen:

Melanie Vogel

Sabine Manteuffel

Claudia Wiese

Susanne Ramsay

Patricia Gräble

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Herzlichen Glückwunsch! 
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Schreibt mir Eure Adressen an meine herzallgäuerliebste E-Mail-Adresse: herzallgaeuerliebst@gmail.com und schon bald wird ein kleines "Stückerl Herzallgäuerliebst" bei Euch sein. 

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Frühlingssonntag und tut einfach das, worauf Ihr Lust habt und was Euch guttut!

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia

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