Juli 31, 2013

.....endlich Ferien!

Heute ist es soweit: die Schulferien in Bayern beginnen! Sommerferien kann man ja eigentlich gar nicht sagen, denn Mitte August ist der Sommer bei uns quasi vorbei. Bei uns im Allgäu gibt es ein neues Sprichwort, das heißt: "Wenn´d Feschdwoch rum isch, isch´s Herbscht". Die Festwoche Allgäu war früher eine Messe hauptsächlich für Landwirtschaftsgeräte und sonstigen Agrarkrimskrams (sorry liebe Landwirte, i kenn mi da au net so aus...).
Heutzutage wird alles zum Thema "Livestyle im Allgäu" dargeboten aber dazu ein andermal mehr. Jedenfalls findet besagte Messe Mitte August statt und danach wird´s meistens herbstlich kühl.

Trotzdem bleiben uns 6 Wochen Zeit!!!!!! Zeit zum Ausschlafen, Frühstücken im Schlafanzug, Wandern, Basteln, Vokabeln aufarbeiten *zu Sohn rüberschiel und -so Petrus uns wohlgesonnen ist- Baden. Der Rucksack steht jedenfalls bereit


Anregungen für Unternehmungen haben wir glaub genug. Diese Ferienpässe, die Ihr da seht sind auch echt der Knüller. Darin sind jede Menge Gutscheine für freien Eintritt oder Ermäßigungen für Bergbahnen, Sommerrodelbahnen, Freibäder, Hallenbäder und Führungen. Egal wie viele (eigene) Kinder man hat, man bezahlt nur zwei und so steht einem unternehmungsreichen August nichts mehr im Wege.

Ich wünsche Euch allen einen wundervollen, erholsamen Restsommer!

herzallgäuerliebste Grüße

Carmen
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Juli 30, 2013

Ich habe es getan!

Ich habe geRUMSt! Ich konnte einfach nicht anders, denn ich habe mich schon ganz lange verliebt und dass es passieren würde, war nur noch eine Frage der Zeit.

Keine Angst, ich hab nicht die Midlife-Krise. Ich wollt einfach mal wieder was für mich nähen und auf diesem Blog geht es darum, etwas für sich ganz alleine zu machen. 
Verliebt hab ich mich übrigens in den Tupfenstoff und der Schnitt ist von Ki-ba-doo. Gemixt mit ein paar Resten Jeansstoff, Webband von Hamburger Liebe und grünem Jersey als Bund entsteht ein Rock, den ich glaub den ganzen Sommer nicht mehr ausziehe. Sogar liegestuhltauglich ist er wie man sieht.


Irgendwie ist da allerdings in der Wochenplanung was durcheinander geraten - deswegen war ich etwas schneller............trotzdem wandert dieses Lieblingsstück heute zu RUMS.

Habt einen schönen Sommer!

Herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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Juli 26, 2013

Ringel, Ringelbluuuuuuuume

Für die einen ist es Unkraut, für die anderen eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt. Ich finde Ringelblumen hauptsächlich schön. Orange ist sowieso eine meiner Lieblingsfarben und wenn die Sonne draufscheint leuchtet die Farbe so satt, dass ich jedesmal schier in Verzückung gerate.



Wie gesagt, als Heilpflanze hat sie unter Kräuterkundlern auch einen ganz hohen Stellenwert. Ich möchte mich allerdings davon distanzieren hier irgendwelche Versprechungen von Heilung abzugeben. Das Einzige was ich Euch mit auf den Weg geben möchte ist, dass Frau Calendula eine ganz eifrige Krankenschwester ist. Sie möchte immer helfen und heilen, sucht sich die Stelle, die es am nötigsten brauch (selbst wenn man es gar nicht weiß). Wunder bewirkt sie mit Sicherheit nicht aber warum nicht per Natur vorbeugen, was der Arzt vielleicht später mit Chemiekeulen behandeln muss.



Mein ältester Sohn hat sein Interesse auch sehr der Natur verschrieben und sobald er irgendwo Informationen über Kräuter, Heilkräuter oder sonstige "abendteuerliche" Planzen entdeckt, ist er sofort Feuer und Flamme. So auch bei einem Aufenthalt im Schullandheim, wo die Kinder eine "Kräuterhexe" besucht haben. Da flossen natürlich die Infos und das Hirn meines Sohnes arbeitete. Der Höhepunkt war das selbstgemachte Ringelblumengebäck. Da konnte Filius nicht anders und musste das Rezept schnell schnell mitschreiben. Wie das so ist in der 4. Klasse, wird auf die Rechtschreibung nicht so viel Wert gelegt, wenn´s halt mal schnell gehen muss. Aber deswegen liebe ich diesen zerknitterten, fleckigen Rezeptzettel so sehr.



Das hab ich dann auch gemacht



Sieht schon hübsch aus, wenn in dieser süßen Köstlichkeit die verheißungsvollen Farbtupfer hervorblitzen.





Die Natur gibt uns so viel Gutes. Traut Euch und nehmt es an!
Viel Spaß beim Nachbacken und
herzallgäuerliebste Grüße
von

Carmen
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Juli 25, 2013

herzallgäuerliebstes für mein zauberhaftes Töchterchen

 

Sommer-Deko für´s Kinderzimmer

 Eigentlich wollte ich sie ja für die Terrasse als sommerlichen Blickfang nähen, aber irgendwie passten die Farben, nämlich ein zartes pastell-rosa und pastell-grün einfach besser ins Zimmer meiner Tochter, das ebenfalls in rosa und hellgrün, sowie weiß gestrichen ist.

Egal, wo sie ihre Verwendung findet, sie ist wirklich hübsch anzusehen und macht ihre Umgebung einfach gemütlicher.


Sie ist ganz leicht anzufertigen und ruckzuck fertig!

Step 1

Stoffauswahl - ich habe Baumwollstoffe von Buttinette gewählt





Step 2

Schablone mit gewünschten Maßen anfertigen (z. B. 16 cm x 22 cm (inkl. Nahtzugabe), auf Stoff legen und 2 x zuschneiden


Step 3

rechts auf rechts zusammennähen (wer möchte kann vorher - wie ich - noch eine Spitzenborte anbringen). Die kurze Seite, die später nachher unters Schrägband kommt, bleibt offen.


Step 4

Dreieck auf rechts wenden, dabei die Spitze schön nach außen bringen (ich habe es vorsichtig mit einem Bleistift durchgedrückt), anschließend alle Ecken bügeln.


Step 5

Nun die Ecken im Abstand von ca. 10 cm mit Stecknadeln ans Schrägband feststecken und anschließend annähen! FERTIG :)




Wie Ihr seht, ist es wirklich ganz einfach, in kurzer Zeit und 5 Schritten eine tolle Dekoration zu zaubern!

Die Girlande gibt es heute  außerdem auch bei Meitlisache.. tja, diesesmal nicht für mich - aber für mein "kleines Meitli" :-).

Herzallgäuerliebste Grüße und viel Spass beim nähen


Eure Saskia




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Juli 19, 2013

fruity Summer | strawberries | Erdbeeren

 

Leckere Sommer-Erdbeer-Bowle

Die Erdbeerzeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Bis Ende Juli ist diese kleine, süße, rote Köstlichkeit in den Läden und Erdbeer-Verkaufsständen noch zu haben.

Darum möchte ich Euch heute noch ein kleines Rezept verraten für eine erfrischend süffige und sehr leckere Erdbeer-Bowle, bevor wir wieder ein ganzes Jahr auf diesen aromatischen Sommer-Genuss warten müssen (zumindest auf die, die wir selbst pflücken können und nicht von weiß Gott woher kommen ;-) )..


Erdbeer-Holunder-Bowle

1 kg Erdbeeren
50 g Zucker
100 ml Holunderblüten-Sirup
1 - 2 Stangen Zitronenmelisse
einige Minze-Blätter (nach Geschmack)
1 Flasche Prosecco
1 Flasche trockenen Weißwein (Bianco di Custoza habe ich verwendet)

Die Erbeeren werden gewaschen, das grüne abgezupft und geviertelt (ein paar ganze Erdbeeren zur Seite stellen für die Deko an´s Glas ;) ). Anschließend mit dem Zucker 10 Minuten mariniert.
Dann den Prosecco und den Weißwein in eine Bowle-Schale oder große Glasschüssel füllen, die Zitronenmelisse und Pfefferminzblätter hinzugeben, zuletzt den Holunderblüten-Sirup.
Bevor das Ganze nun in den Kühlschrank zum ziehen kommt, die marinierten Erdbeeren hinzugeben.
Kurz vor dem Servieren habe ich noch etwas Prosecco aufgegossen, die Zitronenmelisse entfernt (die Minze nicht!). Wer möchte kann noch ein paar Eiswürfel extra hineingeben.
Diesen fruchtig-frischen Sommer-Cocktail habe ich meiner Mädelsrunde kredenzt und ich glaube - es hat allen geschmeckt - zumindest war am Ende eines wunderbaren, lauen Sommerabends nicht mehr viel davon übrig.. :-). Angenehmer Nebeneffekt: Keine Kopfschmerzen am nächsten Tag! - das nur so ganz nebenbei erwähnt!
Einen fruchtig-frisches Sommer-Wochenende
(mit fantastischen Wetter-Aussichten!) wünscht Euch

mit herzallgäuerliebsten Grüßen

Eure Saskia
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Juli 16, 2013

Blut und Wasser......

......hab ich geschwitzt für das hier:


Das ist eine Wildspitz-Geldbörse, entworfen von einer Bloggerkollegin und als Freebok bei Farbenmix zur Verfügung gestellt. Tolle Sache, toller Geldbeutel und dann noch umsonst! Es ist auch nicht meine erste Wildspitz, ich hab schon eine für mich selber gemacht aber manchmal kommen liebe Menschen auf einen zu mit einem gewissen Wimperklimpern, da kann ich einfach nicht nein sagen. 

Wäre auch alles kein Problem gewesen, wäre da nicht der Sonderwunsch mit der Außenhülle aus Leder gewesen. Klar, mach ich, ich kann ja alles! Nur hab ich nicht gewusst, dass das Leder noch lebt - mir kam´s zumindest so vor, denn während des Nähens hat sich das gute Stück selbständig gemacht. Es lief mal dahin, mal dorthin aber es blieb nie da, wo ich es wollte - wie ein kleines Kind! Aber Frau weiß sich ja zu helfen, mit Stylefix hab ich dem Eigenleben ganz schnell ein Ende bereitet. Hut ab liebe Jutta, jetzt weiß ich Deine "Produkte" noch viel mehr zu schätzen, ich wäre vermutlich am Rande des Wahnsinns damit!

Rausgekommen ist eine tolle und praktische Geldbörse mit Stoffen und Webband von Hamburger Liebe und einer Außenhülle aus Ecopell-Leder (auch ein Produkt aus dem Allgäu). Ich find sie toll, hat fast ein bisschen weh getan beim "Ausliefern".



Bin ja gespannt, ob die glückliche Eigentümerin per Kommentar outet ;-). Wenn nicht, gehen von hier aus

herzallgäuerliebste Grüße
an 2 Straßen weiter südlich von mir

Carmen
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Juli 15, 2013

Hier befindet man sich nicht auf dem Holzweg!

.... sondern auf dem "Milchweg"!


Genauer gesagt, auf dem Pfaffenwinkler Milchweg!

Schon lange liebäugelten wir mit einem Besuch der viel umworbenen Schönegger Käse-Alm, die auch hier bei uns im Allgäu ein paar Käseläden mit Direktverkauf betreibt.



Der Weg führt uns nach Oberbayern, genauer: nach Rottenbuch in der Nähe von Oberammergau.
Ein ausgeschilderter Parkplatz und diverse Hinweisschilder führen einen direkt durch ein Wohngebiet auf den "Milchweg".

Töchterchen hat entschieden: Wir laufen "gegen den Uhrzeigersinn"!

An vielen Stationen wird einem alles wissenswerte rund um das Thema: "Milch" auf übersichtlichen und anschaulichen Hinweistafeln erklärt und nähergebracht. Auch laden manche Stationen zum mitmachen ein, etwa die Wasserpumpe, bei der man soviel Wasser in einen Behälter pumpen kann, wie die Kuh für die Produktion von 1 Liter Milch benötigt, nämlich 4 Liter. Ist der Behälter voll, läuft das Wasser über eine Rinne wieder zurück in den Bach. Natürlich kann auch balanciert werden und eine Seilbahn gibt es auch. Sehr zur Freude der Kids grasten auf Weiden auch Pferde und Esel, die sich sogar streicheln und füttern ließen. An einer Station kann man sein Gedächtnis testen: Memory!



Der Weg führt meist an einem Waldstück entlang, kurzzeitig auch hindurch, weiter über einen Feldweg und befestigte Teer-Straße bis zur Hälfte des Milchweges, an der die "Schönegger Käse-Alm" zum rasten einlädt:

Ein Hofladen mit vielerlei Angeboten wie z. B. Wurstspezialitäten (Gamswurst, Kaminwurzen, Landjäger, Schinken, ..) und Käsesorten (Heukäse, Rahm- und Bergkäse, Butterkäse, Emmentaler, ....), Quark, frische Vollmilch, Brotaufstriche und vieles vieles mehr warten hier auf die Gäste.

Auch für die Kids ist einiges geboten: Eine Kuh kann gemolken werden, ein großzügiger Spielplatz lädt zum spielen ein und auch Enten und Hasen gibt es, sowie Ziegen und Zicklein, die sich sogar streicheln lassen.

Hinter dem Hof kann man sich auch den Kräutergarten ansehen, der mit Info-Tafel auf die verschiedenen Kräuter- und Pflanzenarten hinweist.

Von der Schönegger Käse-Alm gelangt man auch zur Echelsbacher Brücke.

Wir sind jedoch den Rundweg wieder zurück nach Rottenbuch gelaufen, konnten noch ein wenig auf einem "Kuhglocken-Xylofon" musizieren, Braun- und Fleckvieh sehen und einen Bauern beim mähen einer großen Wiese beobachten.

Nach 3 Std. (Rundweg und Einkehr) waren wir wieder zurück beim Parkplatz.

Ein Ausflug, für die ganze Familie geeignet: Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Kinderwagen - eine leichte Tour, die wir gerne weiterempfehlen!

Viel Spass beim wandern...

herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Juli 13, 2013

Herzblutprojekt - Hülle für´s "Tablet"

 

Herzblutprojekt bei blick7 - Juli

Was hab ich mich gefreut, als ich zu meinem Geburtstag von meinem Mann ein "Tablet PC" geschenkt bekommen habe.
Zuerst dachte ich mir: Hmmm.. okay. Einen PC haben wir ja eigentlich schon und für was brauchst Du dann noch ein Tablet?
Aaaaber.... ich muss zugeben: Es ist ja soo praktisch mit diesem "flachen Dings".
Schnell hat man Info´s parat, für die man vorher erst einmal den PC (okay, es ist ein Laptop) hochfahren musste.
Mittags z. B.: "Was genau brauch ich jetzt nochmal genau für Pasta Primavera"? - zack, im Tablet nachgeschaut und sofort parat.
Wir haben es nun seit ca. 3 Monaten .. was jetzt noch fehlt, ist eine Hülle für das gute Stück, denn wenn es so offen herumliegt, kann es schon mal Kratzer bekommen und DAS wollen wir ja schließlich nicht!
Ich hatte noch eine hellgraue Filzplatte in meinem Bastelschrank und sodann habe ich mich auch an´s Werk gemacht.
Es wurde für mich nun zu einem Herzblutprojekt, denn eigentlich hatte ich ein ganz anderes Design im Kopf, aber irgendwie zieht es mich immer wieder magisch zum alpenländischen Stil hin :).
Hier nun mein Ergebnis - ich hoffe, es gefällt...



Es ist nicht perfekt, aber deshalb einfach auch "handmade".

Ich habe die Filzplatte einfach halbiert, so hatte sie genau das richtige Format für´s Tablet.
Dann habe ich das Muster einmal mit der Nähmaschine vorgenäht und anschließend von Hand drauf gestickt. Dann kam das rot-weiße Band, dass ich oben angenäht habe.

Als nächstes habe ich das "Herz-Edelweiss" (unser "herzallgäuerliebstes" Edelweiss) gestickt, in der selben Art und Weise, wie ich sie auch auf die Original Allgäuer Hosenträger anbringe (die Allgäuer Hosenträger, bzw. die Edelweiss, sind natürlich im Stempel rund und haben noch entsprechende i-Tüpfelchen).



Als Letztes habe ich den Verschluss angebracht. Nachdem mir Kam Snaps zwar gut gefallen, aber wahrscheinlich dem Tablet beim Verschließen nicht gut getan hätten, habe ich mich für Klett-Verschluss entschieden und diesen angenäht. Oben drauf noch unser Label "herzallgäuerliebst" und FERTIG ist "das neue Zuhause vom Tablet PC" *freu* :-).


Tja, nachdem es ganz meinem Geschmack (alpenländisch) entspricht und ich es für mich selbst entworfen habe, habe ich es somit zu meinem Herzblutprojekt für den Monat Juli erklärt.

Es gibt immer wieder etwas, was einem besonders wichtig erscheint und man einfach sein ganzes "Herzblut" hineinsteckt - das macht einfach total viel Spass! :)

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia


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Juli 11, 2013

Pfingstrosen... bunte Blütenpracht!


... und es blüht weiter in unserem Garten!



Wie ich es schon in einem meinen vorherigen Posts geschrieben habe:
Bei jedem Rundgang durch unseren Garten werde ich fündig und freue mich, dass sich wieder eine neue Blüte geöffnet hat.



In diesem Jahr dachte ich mir: Ob die Pfingstrosen mit ihrer üppigen Blüte wohl überhaupt einmal aufblühen? Bisher klappte das mit "Pfingsten" (+/- 1-2 Wochen) immer ganz gut, aber in diesem Jahr lässt sich die Natur wohl etwas länger Zeit - kein Wunder: bei diesen Temperaturen!

Darum freue ich mich umso mehr, denn die Pfingstrose bietet sich z. B. auch als hübscher Blickfang in einer schlichten Vase (ich setze noch einen Stängel Frauenmantel mit hinein) oder als Mitbringsel für spontane Einladungen sehr gut an (wenn der Florist bereits geschlossen hat).




In der Sonne schimmern die Blüten besonders schön und die Sonnenstrahlen
bringen die Blüten regelrecht zum leuchten! Ja, die Sonne macht sie PINK!



Da die Pfingstrosenstauden mit den Jahren recht üppig werden,
benötigen sie einen Platz im Garten, an dem sie ungestört wachsen können.

Auch als Heilpflanze ist die Pfingstrose bereits seit der Antike dafür bekannt. Während des Mittelalters wurde sie in Kloster- und Bauerngärten kultiviert und bis ins 19. Jahrhundert gegen Epilepsie und zur Schmerzlinderung, zahnenden Kindern gegeben.
Auch heute werden ihre Wirkstoffe in Medikamenten verwendet (Wurzel und Blüte), obwohl sie vorwiegend als Zierpflanze gesetzt wird. Von der Selbstheilung wird jedoch abgeraten, da die Pflanze auch Giftstoffe enthält!

Erfreuen wir uns lieber an der schönen Blütenpracht - auch wenn sie noch so vergänglich ist (ein geeigneter Platz, z. B. unter einem Baum, schützen die Blätter bei starkem Regen davor, diese nicht sofort zu verlieren).

Viel Freude in Eurer "grünen Oase" wünscht Euch

mit herzallgäuerliebsten Grüßen

Eure Saskia





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Juli 09, 2013

72 Stunden - vom Himmel geschickt

Initiative „Soziales Dietmannsried“ plant einen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft – Unterstützung gesucht


Am Anfang stand eine Idee: In Dietmannsried soll ein Platz entstehen, an dem sich Menschen aller Generationen begegnen können. Ein Generationentreffpunkt soll her – das war der Gedanke, der junge Menschen aus der Gemeinde bewogen hat, Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu suchen. Im Rahmen der Aktion „72 Stunden“ trafen sich deshalb in den vergangenen Wochen rund 10 Vertreter von Senioren, Eltern, der offenen und der kirchlichen Jugendarbeit und machten sich daran, dafür ein Konzept zu erstellen. Sie gründeten die Initiative „Soziales Dietmannsried“. 


„Alle Beteiligten sind hoch motiviert; wir werden es schaffen“, unterstrich am Sonntag, den 16. Juni Michael Dill, Sprecher der Initiative gegenüber Bürgermeister Hans-Peter Koch und einigen Gemeinderäten bei der offiziellen Vorstellung der gesammelten Ideen.





Wo die generationenübergreifende Initiative einmal ihren Platz haben wird, ist noch offen. Wünsche und Ideen sind gesammelt, ein Verein soll gegründet werden, dann geht’s ans Umsetzen. Als erstes soll ein zentraler Ort entstehen. Etappenweise sollen dann Attraktionen dazukommen, die man von dort aus nutzen kann: Eine Joggingstrecke, ein Themenweg… Der nächste Schritt für „Soziales Dietmannsried“ ist nun, Sponsoren und Unterstützer zu suchen.


Ein erstes Zeichen für das Projekt wurde bereits geschaffen: Am Dietmannsrieder Inselweiher stand ein kleiner Wald aus Schildern, auf denen die verschiedenen Ideen zu lesen sind: „Kneippbecken“, „Bolzplatz“, „Generationentreffpunkt“, „Wasserspielplatz“ und mehr. Der Inselweiher ist der Ort einer nicht mehr existenten Wasserburg aus dem Mittelalter. Aktuell sind die Schilder allerdings abgebaut. Oben, auf dem Hügel der Anlage können Besucher ein „Gipfelbuch“ finden. In das Buch können weitere Ideen eingetragen werden. 

Es dient aber auch als Gästebuch des Inselweihers. Und vor allem ist es eine Mitarbeiterbörse: Wenn jemand noch gerne mitmachen möchte, kann er sich hier mit Namen und Kontaktdaten verewigen.

Die Sozialaktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ ist eine Initiative des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die 72-Stunden-Aktion hat erstmalig bundesweit stattgefunden und so viele Ehrenamtliche mobilisieren können, wie nie zuvor. In 4.000 Aktionsgruppen haben sich bundesweit rund 175.000 Aktive engagiert. Die meisten Gruppen kamen aus den katholischen Jugendverbänden, von  Messdiener- und anderen katholischen Jugendgruppen. Aber auch Jugendberufshilfe-Einrichtungen, evangelische und ökumenische Projekte, Schulklassen, Feuerwehren, Karnevals- und Sportvereine, Gruppen aus Südamerika und Afrika beteiligten sich.

„Soziales Dietmannsried“ wurde während der 72 Stunden unterstützt von Bäckerei Dedler, Zaun Waibel, Schreibwaren Wolf, Firma Töpfer, Bücherei Dietmannsried, Fa. Wahl und Baumarkt Hornbach.

Soweit der Pressetext und hier noch ein paar Zeilen von mir: 
Liebe Engagierte, ich finde diese Aktion wirklich toll - in einem Dorf wie unserem kennt man sich ja untereinander und wir haben auch schon des öfteren über die hier genannten Themen gesprochen. Dass solche jetzt im Zuge eines Großprojektes und sogar Vereins verwirklicht werden ist nicht nur großartig sondern auch mit viel Arbeit und Nervenkraft verbunden. Ich hoffe, wir können Euch mit Hilfe der Veröffentlichung auf unserem Blog etwas unterstützen! 



herzallgäuerliebste Grüße
Carmen
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Juli 08, 2013

Sitzen unter´m Holderbusch......


...und sammeln Holderblüten - husch husch husch!

Endlich wieder Holunderblüten-Zeit!
Nachdem in meinem Garten jetzt auch die "Hugo-Minze" in einem hübschen Terracotta-Topf zuhause ist, ich auch gerne (neben meinem Lieblingsgetränk "Sprizz") mal einen HUGO zu mir nehme (natürlich nur in geselliger Runde ;) ), und wir alle Holunderblüten-Schorle einfach lieben, lag es auf der Hand: Heuer wird Holunderblüten-Sirup selbstgemacht - mit Erfolg!
Allen voran steht das "Einsammeln der Blüten" - also rauf auf´s Radl und mit Mama durch Wald und Wiesen an einen "geheimen Ort" geradelt, fernab von Straßen und Abgasen. Einfache Strecke 35 Minuten, machbar - auch wenn man bereits dunkle Wolken im Rücken hat!
Beim pflücken sollte man darauf achten, dass die Dolden ganz geöffnet sind und stark duften - mmmhhh, herrlich!
Nach "fetter Beute" wieder zurück nach Hause geradelt, diesesmal die Abkürzung - 20 Minuten ohne Umwege.
Dann werden die Dolden in Wasser eingelegt - 24 Stunden! *tschüss bis morgen*....
Am nächsten Tag: Schon beim öffnen des Deckels strömt einem der fein-milde Duft von Holunderblüten in die Nase.
Dann wird das Wasser durch ein Geschirrtuch in einen großen Topf abgesiebt und mit Zucker und Zitronensäure einmal aufgekocht!
Anschließend in saubere, heiß ausgespülte Flaschen abgefüllt - FERTIG!

Habt Ihr auch schon Eure Vorräte angelegt? Los geht´s - schmeckt himmlisch lecker!
HIER geht´s zum Rezept! Gutes Gelingen....

Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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Juli 04, 2013

Straßenkunst - Kinder am Werk!


Straßenmalkreide - früher wie heute

Die Sonne lacht vom Himmel, die Sonnenstrahlen fallen auf die Haut und man genießt es, barfuß über den warmen Teerboden zu laufen, gerade so, wie wir es als Kinder auch schon gemacht haben.
Meine Tochter nahm mich mit auf eine kleine Zeitreise zurück in meine Kindheit.....
 
So haben wir uns überlegt, was wir nun alles malen möchten und es gab sich das eine ums andere: Marienkäfer, Schmetterlinge, Regenbogen, Erdbeeren, Kirschen, Spinnen, Frösche, Blumen uvm. - und es hat soooo viel Spass gemacht!





Danach haben wir uns auf die Treppe gesetzt, ein leckeres Eis geschleckt und meine Tochter sagte zu mir: "Mama, des war jetzt so toll - Du und i, wie mir zwei des jetzt alles zusammen gemalt haben. Des hat richtig viel Spass gemacht!" 

Oh ja, das hört man als Mama einfach gerne - mir ging´s ganz genauso! :)

Schon als Kinder haben wir mit Straßenkreide gemalt und es hat - Gott sei Dank - bis heute seinen Reiz nicht verloren. Neben dem Fortschritt und der Schnelllebigkeit schätze ich die kleinen Dinge, die Kinder glücklich machen einfach sehr. Computerspiele stehen bei den älteren Kindern hoch im Kurs und ich denke daran zurück, wie die Kinder unserer Siedlung sich nachmittags nur mit einem Ball getroffen und Spiele gespielt haben (Kirschen gegessen, Halli Hallo, Fußball, Ball über die Schnur, Tretze, usw.). Ich muss sagen, diese Zeit vermisse ich schon etwas (für unsere Kinder heute), aber ich bin froh, dass meine Kinder das Interesse an der Natur noch haben und offen für Neues sind.
Herzallgäuerliebste Grüße

Eure Saskia
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